LAP Landkreis Leipzig

Landkreis Leipzig ist "Trendsetter" in Sachen Familienfreundlichkeit

Eine Region mit "Trendsetterfunktion": Dieses Lob erhielt der Landkreis Leipzig jetzt vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, im Rahmen eines Symposiums zum Thema "Familienfreundlichkeit im Landkreis Leipzig".

Unter dem Titel "Familienfreundlicher und weltoffener Landkreis Leipzig - Zukunftsvisionen gemeinsam realisieren" hatte Landrat Dr. Gerhard Gey gemeinsam mit dem Lokalen Aktionsplan (LAP) des Landkreises Leipzig und dem Lokalen Bündnis für Familie in den Rathaussaal der Ortschaft Kitzscher eingeladen. An der Veranstaltung nahmen rund 150 Kommunalpolitikerinnen und -politiker, Vertreterinnen und Vertreter von Trägern der freien Wohlfahrtspflege und lokalen Unternehmen sowie Akteurinnen und Akteure aus der Zivilgesellschaft teil, um sich in Vorträgen und einer Podiumsdiskussion über Zukunftsvisionen einer familienfreundlicheren Gesellschaft und deren Verwirklichung zu informieren.

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Wollen gemeinsam Familienfreundlichkeit als Standortfaktor stärken: Neben Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesfamilienministeriums (2. v. l.), nahmen zahlreiche interessierte Gäste aus kommunaler Verwaltung, gemeinnützigen Trägern, Unternehmen und Zivilgesellschaft an dem Symposium in Kitzscher teil.

Der Begrüßungsrede durch Landrat Dr. Gey folgte ein Vortrag des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Hermann Kues zum Thema "Familienfreundlichkeit als Zukunftsvision?". Dr. Kues lobte in seiner Rede ausdrücklich das Engagement des Landkreises Leipzig und bescheinigte dem Standortfaktor Familienfreundlichkeit eine wichtige Rolle im Kampf gegen Abwanderung. Im Anschluss erlebten die Zuhörerinnen und Zuhörer eine angeregte Podiumsdiskussion mit Dr. Hermann Kues, Dr. Gerhard Gey, der Bürgermeisterin der Stadt Großpösna, Gabriele Lantzsch, der CDU-Bundestagsabgeordneten Katharina Landgraf, Christian Kamprad vom Lokalen Bündnis für Familie und Mike Kühne, einem ortsansässigen und für Familienfreundlichkeit bereits ausgezeichneten Unternehmer, unter dem Titel "Familienfreundlichkeit aus unterschiedlichen Gesichtspunkten". Von ihren Standpunkten ausgehend diskutierten die Podiumsgäste, welche die geeignetsten Maßnahmen für den Ausbau weiterer Angebote im Landkreis seien. So forderte Gabriele Lantzsch einen kostenlosen Bustransfer für sächsische Schulkinder und Katharina Landgraf sprach sich für flächendeckende Mehrgenerationenhäuser aus. Mike Kühne forderte Politik und Verwaltung auf, weitere Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerechter werden können. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmerinnen und -teilnehmer hingegen darin, dass Schulen, Unternehmen, Vereine und Verbände in Zukunft noch enger zusammenarbeiten müssten, um die Familienfreundlichkeit als wichtigen Standortfaktor zu stärken. Christian Kamprad hob dabei hervor, dass es unabhängig von der Art der geplanten Maßnahmen bei allen Entscheidungen vorrangig um die Interessen der Kinder ginge, worin ihn Dr. Kues noch einmal nachdrücklich bestärkte.

Im Vortrag zum Thema "Der Lokale Aktionsplan - eine Strategie zur Förderung einer demokratischen Zivilgesellschaft" erläuterte dann Martin Gerlach von der Regiestelle des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT." den Anwesenden die Intention und Funktionsweise des Lokalen Aktionsplans "Miteinander tolerant leben", der in der Region Muldental im Landkreis Leipzig aktiv ist. Im Anschluss gaben Solveig Höppner vom Kulturbüro Sachsen als Mitglied des Begleitausschusses im Lokalen Aktionsplan (LAP) und der Leiter der externen Koordinierungsstelle, Ronny Kriz, einen Einblick in die bisherige Bilanz des LAP mit umgesetzten Projekten, Erfolgen und künftigen Herausforderungen.

Für den Landkreis Leipzig ist das Symposium ein wichtiger Bestandteil in der Entwicklung des Landkreises zu einer familienfreundlichen und weltoffenen Region. Erste wesentliche Schritte zur Verwirklichung dieser Vision sind bereits durch die Gründung des lokalen Bündnisses für Familie und die laufende Umsetzung des Lokalen Aktionsplans im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT." erfolgt.




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