Interkulturelle Kiezrallye

Modellprojekt "amira" und der LAP Friedrichshain-Kreuzberg veranstalten interkulturelle Kiezrallye

Auf los geht's los! So hieß es bei der "Kiezrallye 61" der beiden Kreuzberger Jugendeinrichtungen Drehpunkt und DTK Wasserturm. Insgesamt 15 Jugendliche aus beiden Einrichtungen erkundeten dabei auf einer interkulturellen Schnitzeljagd ihren Bezirk. Organisiert wurde die Rallye durch den Verein für Demokratische Kultur in Berlin e. V. und sein Modellprojekt "amira - Antisemitismus im Kontext von Migration und Rassismus" in Zusammenarbeit mit dem Lokalen Aktionsplan Friedrichshain-Kreuzberg.

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Die stolzen Sieger der "Kiezrallye 61" präsentieren ihre Trophäe

In vier Gruppen aufgeteilt erforschten die Jugendlichen auf zwei verschiedenen Routen ihren Stadtteil. Mit dabei: Ein Fragenkatalog zum interkulturellen Leben in Kreuzberg. Die aufgeführten Fragen mussten von den Jugendlichen unterwegs beantwortet werden, um so möglichst viele Punkte zu sammeln.

Eine der beiden Routen startete mit einer Taxifahrt zur Şehitlik-Moschee am Columbiadamm, auf der die Teams dem Taxifahrer gleich erste Fragen stellen mussten. Danach besuchten die Jugendlichen die Polizeiwache an der Friesenstraße, einen Bioladen in der Bergmannstraße, die Passionskirche am Marheinekeplatz und das "Schwule Museum" am Mehringdamm. Die beiden anderen Teams führte die Rallye unter anderem in die Synagoge am Fraenkelufer und in das Archiv der Jugendkulturen.

An allen Stationen erhielten die Jugendlichen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Einrichtungen Auskunft über sich und den Ort, mit dem sie beruflich, ideell oder religiös verbunden sind. Die Jugendlichen lernten ihren Kiez auf diese Weise neu kennen und konnten ihren Fragenkatalog beantworten.

Am Ende der zweistündigen Kiezrallye wurden die durch die Beantwortung der Fragen gesammelten Punkte addiert. Hinzu kamen Punkte für die Fotos, die die Jugendlichen unterwegs geschossen hatten sowie für die Präsentation ihrer Ergebnisse. Sieger nach Punkten wurde eine Gruppe des Jugendzentrums DTK Wasserturm. Doch Verlierer gab es ohnehin keine: "Das Schöne an der Kiezrallye ist, dass es am Ende keine Verlierer gibt. Sowohl die teilnehmenden Jugendlichen als auch der Kiez haben gewonnen. Den Jugendlichen wurden neue Aktionsmöglichkeiten im Stadtteil gezeigt und auf spielerische Weise die Vielfalt des Kreuzberger Lebens nähergebracht. Für den Kiez leistet die Rallye einen wichtigen Beitrag zum interkulturellen Verständnis seiner Bewohnerinnen und Bewohner", erklärt Mitinitiatorin Susanna Harms vom Verein für Demokratische Kultur in Berlin.

Auch bei den jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern kam die "Kiezrallye 61" sehr gut an. "Wir haben ganz verschiedene Menschen kennengelernt und dabei viele Dinge erfahren, die wir noch nicht wussten. Das war spannend und hat viel Spaß gemacht", fasste ein Jugendlicher seine Eindrücke zusammen.

Weitere Informationen zur "Kiezrallye 61" finden Sie unter: www.amira-berlin.de




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