Initiative Orte der Vielfalt

Initiative "Orte der Vielfalt" gestartet

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, hat am 26. November gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Peter Altmaier, die Initiative "Orte der Vielfalt" ins Leben gerufen.

Geben den Startschuss zur Initiative „Orte der Vielfalt“: Bundesministerin Ursula von der Leyen, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer und Staatssekretär Peter Altmaier gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Organisationen aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Gewerkschaften.

"Für einen erfolgreichen Kampf gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit brauchen wir zwei Standbeine: zum einen das geschlossene Vorgehen der Regierungen auf Bundes- und Landesebene und zum anderen das Engagement und den Rückhalt der kommunal Verantwortlichen und der Zivilgesellschaft vor Ort", sagte Ursula von der Leyen anlässlich der Auftaktveranstaltung zur Initiative. "Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass demokratische Werte vermittelt sowie Vielfalt und Toleranz in Deutschland gelebt werden", so die Ministerin weiter.

Ziel der Initiative ist es, Städte, Gemeinden, Kreise und Zusammenschlüsse von Kommunen in ganz Deutschland in ihrem Engagement für Vielfalt zu stärken. Unterstützt wird die Initiative durch die Länder, die kommunalen Spitzenverbände sowie Organisationen der Zivilgesellschaft und aus Wirtschaft und Gewerkschaft. Patinnen und Paten der Aktion sind unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Frauen- und Männer-Nationalmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes.

Um das Bekenntnis für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in den kommenden Jahren langfristig und überall vor Ort zu unterstreichen, werden alle Kommunen in Deutschland aufgerufen, sich an der Initiative zu beteiligen. Hierzu können sie in einem ersten Schritt die Erklärung für Vielfalt, Toleranz und Demokratie unterzeichnen. Damit erklärt sich die teilnehmende Kommune bereit, im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Zuständigkeit konkrete Maßnahmen zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie durchzuführen. Besonders engagierte Kommunen oder Zusammenschlüsse von Kommunen können sich darüber hinaus für die Auszeichnung als "Ort der Vielfalt" bewerben.

Alle weiteren Informationen zur Teilnahme an der Initiative hier.

zurück




Webbug