Uckermark

Landkreis Uckermark

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
Frau Gilgen

Kontaktdaten:
Landkreis Uckermark
Karl-Marx-Str. 1
17291 Prenzlau
Tel: 03984-701151
Email:
www.uckermark.de www.um-vielfalt-tut-gut.de
  Fördergebiet:
Landkreis Uckermark
Größe: 3.058 qkm
Einwohnerzahl: 132.837
Förderzeitraum: 10/2007-12/2010

Kurzbeschreibung:

Leitziele:
1. Ein aktives Netzwerk sensibilisiert die Region zur Problematik. Bürgerengagement gegen Rechtsextremismus und Gewalt wird durch Informationen und Angebote gestärkt.
2. Politische Bildung, aktive Demokratie- und Toleranzerziehung sind fester Bestandteil der Arbeit mit Kindern in Kita, Schule, beruflicher/ betrieblicher Bildung und Freizeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Handlungskonzept:
Aufbauend auf den Ergebnissen der Zwischenevaluation des 2. Förderjahres zielt auch das Handlungskonzept für das 3. Förderjahr schwerpunktmäßig auf die nachhaltige Gestaltung sowie eine stärkere und bedarfsgerechte Fokussierung des Entwicklungs- und Umsetzungsprozesses in der Region. Das Bewusstsein bei Bürgerinnen und Bürgern, Politikerinnen und Politikern sowie in den Gemeinden für die Bedeutung des LAP und der zugrunde liegenden Problematik im Landkreis Uckermark ist weiter zu schärfen.

Der Begleitausschuss, unterstützt von der (externen) Koordinierung, hat hierbei eine zentrale Funktion und Aufgabe. Mittelfristig soll sich der Begleitausschuss über die Programmförderung hinaus zu einem vernetzenden, ideengebenden und auch Empfehlungen aussprechenden Gremium in der Region in der Thematik entwickeln und verankern. Stärker in den Fokus rückt die zunehmend aktuelle Frage der verbindlichen Fortsetzung der Arbeit ab 2011 nach einem möglichen Abschluss der Bundesförderung. Der LAP wird deshalb in 2010 Mittel bereitstellen, um mit Hilfe von externem Knowhow eine geeignete Strategie und Struktur zu entwickeln, die den LAP Uckermark auch für die Zukunft handlungsfähig macht.

Es bleibt in 2010 eine kontinuierliche Aufgabe, den Bekanntheitsgrad des LAP zu erhöhen (siehe öffentlichkeitswirksame Maßnahmen), die Arbeit auf eine sich weiter verbreiternde Netzwerkbasis zu stellen und neue Akteurinnen und Akteure, v. a. Jugendliche als Zielgruppenvertreterinnen und -vertreter, Partner aus Vereinen, (Kommunal)Partner aus dem ländlichen Raum sowie Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft als Projekt- und Netzwerkpartner zu gewinnen. Hier sind zum einen die Netzwerkprojekte "Externe Koordinierung" und "Informationsportal Rechtsextremismus" sowie der Begleitausschusses in den kommenden Monaten gefordert, Schnittmengen und Interessenlagen mit neuen Partnern zu sondieren, zu prüfen und konkrete Angebote zu unterbreiten sowie noch öffentlichkeitswirksamer unter Nutzung der verschiedensten Netzwerke in der Region über die Zielstellungen des LAP und seine Handlungsoptionen zu informieren. Zum anderen sollen insbesondere Akteurinnen und Akteure aus freiwilliger Feuerwehr und Sportvereinen durch die Entwicklung, Unterstützung und Begleitung konkreter Projekte mit Modellcharakter für die Zielstellung des LAP aufgeschlossen werden, da gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eine klare Positionsbestimmung gegen rechtes Gedankengut notwendig ist. Übungsleiter und Jugendwarte sollen stärker eingebunden und als Multiplikatoren gewonnen werden. Außerdem soll prinzipiell die Durchführung von Sozialraumanalysen/-beschreibungen in modifizierter Form fortgesetzt werden und damit spezifische Problemlagen und Unterstützungsbedarfe vor Ort erkannt und eine belastbare Grundlage für zielgerichtete und nachhaltige Projektentwicklungen für die Zukunft geschaffen werden.

Das Handlungskonzept des 3. Förderjahres sieht neben der Etablierung eines jährlichen Demokratiefestes in der Uckermark an wechselnden Veranstaltungsorten (bisher 2x in Templin) ebenfalls die Unterstützung von (zu akquirierenden) Einzelprojekten innerhalb der Handlungsziele vor. Der Begleitausschuss wird weiterhin monatlich jeweils am 3. Donnerstag zusammenkommen und bei Bedarf auch Arbeitsgruppen unter Hinzuziehung weiterer Akteurinnen und Akteure bilden. In den Begleitausschusssitzungen wird auch das Fördervotum für alle aus Mitteln des LAP zu unterstützende (Einzel)Projekte ausgesprochen.

Zielgruppen:
Folgende Zielgruppen sollen erreicht werden:
• Jugendliche und junge Erwachsene in den Städten und im ländlichen Raum der Uckermark
• Kinder insbesondere im Vorschul- und Grundschulalter
• Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie Ausbilderinnen und Ausbilder
• Akteurinnen und Akteure/ Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der lokalen/ regionalen Zivilgesellschaft
• Ehrenamtliche bei der Feuerwehr und im Sport. Damit richtet sich der LAP an alle Altersgruppen und will in alle Lebensbereiche wirken.

Zusammensetzung des Begleitausschusses:
Der Begleitausschuss (BgA) hat aktuell 12 stimmberechtigte und 3 beratende Mitglieder. (je eine Stimme für: Landkreis Uckermark, Stadt Schwedt, Stadt Prenzlau, Stadt Templin, Bürgerbündnisse, Kirche, Gewerkschaft, Städte- und Gemeindebund, Unternehmervereinung, Integrationsbeauftragten des Landkreises Uckermark, Vorsitzende/n des Kinder- und Jugendhilfeausschusses, Privatperson). Das Mobile Beratungsteam des Landes Brandenburg (MBT), der Sicherheits- und Präventionsbeauftragte des Schutzbereiches sowie das Kompetenzzentrum gegen Rechtsextremismus (KEG) sind im BgA beratend tätig. An den BgA-Zusammenkünften nehmen außerdem die RAA Brandenburg sowie die externe Koordinierung teil.




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