| Kontaktdaten: Jugendbildungsstätte LidiceHaus Koordinierungsstelle "Vielfalt Bremen" Weg zum Krähenberg 33a 28201 Bremen Tel: 0421-69272-13 Email: www.bremen.de www.vielfalt-bremen.de |
Fördergebiet: Stadtgemeinde Bremen Größe: 325 qkm Einwohnerzahl: 540.000 Förderzeitraum: 01/2007-12/2010 |
Leitziele:
Stärkung der Demokratie durch Aktivierung des Engagements von Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters, unabhängig von ihrem Geschlecht und ihrer Herkunft.
Eine nachhaltige Demokratieentwicklung, zu der es einen breiten demokratischen Konsens innerhalb der Bevölkerung der Stadtgemeinde gibt, wird als entscheidender Beitrag gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus gesehen. Insbesondere junge Leute sollen ermutigt werden, sich selbst an solchen Prozessen zu beteiligen. Ihr Engagement ist entscheidend für die nachhaltige Sicherung positiver Ergebnisse dieser Prozesse.
Handlungskonzept:
Im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes werden vorrangig solche Projekte gefördert, bei denen eine Beteiligung von jungen Menschen selbst vorgesehen ist. Dies gilt insbesondere für Projekte, deren Zielgruppen über einen Migrationshintergrund verfügen. Projekte sollen eher kooperierend arbeiten, z. B. auf der Stadtteilebene, weil somit die Identifikation der Akteurinnen und Akteure mit den einzelnen Maßnahmen am stärksten gesichert erscheint. In Netzwerktagungen mit den beteiligten Projekten, über die Homepage www.vielfalt-bremen.de und über regelmäßige Newsletter wird der Erfahrungsaustausch untereinander und auch gegenüber der Öffentlichkeit ermöglicht. Gleichzeitig dient diese Webpräsenz auch als "best practice"-Instrument für die beteiligten Projekte, jedes Projekt präsentiert sich hier mit seiner Arbeit und seinen Zielen. Voneinander lernen, aber auch miteinander kooperieren ist ein Kern der Arbeit im Netzwerk Vielfalt Bremen.
Mit der eigenen Website und der Präsentation des LAP Vielfalt Bremen bei zentralen Veranstaltungen werden die Ziele und Maßnahmen des Lokalen Aktionsplanes der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Gemeinsam mit Akteuren aus der Zivilgesellschaft, den Ressorts und aus der Politik wird eine Weiterführung von "Vielfalt Bremen" auch über die Förderperiode des Bundesprogrammes hinaus angestrebt. Mittel für die Fortführung im Rahmen eines kleinen Landesprogramms sind in die Haushaltsberatungen eingeflossen, in Netzwerktagungen werden Zielperspektiven gemeinsam erarbeitet.
Zielgruppen:
· Jugendliche, insbesondere solche mit Migrationshintergrund
· Jugendliche mit Affinität zum rechtsextremistischen Gedankengut
· Eltern
· Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
Zusammensetzung des Begleitausschusses:
Im Begleitausschuss sind mehrere Senatsressorts, die Fraktionen der in der Bürgerschaft vertretenen Parteien, der Bremer Jugendring und die Jugendverbände, die LAG der Wohlfahrtsverbände, der Gesamtelternbeirat, das Amt für Soziale Dienste und die Landeszentrale für Politische Bildung vertreten.
Der Begleitausschuss tagt regelmäßig viermal jährlich. In einer gemeinsamen Klausurtagung werden inhaltliche und fachliche Handlungsstrategien miteinander vereinbart und beschlossen.