| Kontaktdaten: Bezirksamt Altona Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit Sozialraummanagement Platz der Republik 1 22765 Hamburg Tel: 040-428111724 Email: www.hamburg.de www.vielfalt-altona.de |
Fördergebiet: Bahrenfeld/ Osdorf/ Lurup/ Altona Altstadt Größe: 25 qkm Einwohnerzahl: 104.000 Förderzeitraum: 01/2007-12/2010 |
Leitziele:
1. Jugendliche erhalten konkrete, unmittelbare Unterstützung für sich und Anregung zur Förderung ihres Demokratieverständnisses und sensiblen, konstruktiven Umgangs mit Anderen.
2. Jugendliche und die Gesamtbevölkerung sowie professionelle Kräfte werden in ihrer Fähigkeit unterstützt, Fremden offen gegenüber zu treten und das Zusammenleben mit aktiver gegenseitiger Toleranz zu gestalten.
3. Vielfalt wird als Reichtum im öffentlichen Raum erlebt und vertreten.
Handlungskonzept:
Im 1. Jahr sind zunächst den offen liegenden Problemen in zwei Teilregionen (Bahrenfeld/ Osdorf ) mit möglichst niedrigschwelligen Projekten, mit Bildungs- und Freizeitschwerpunkten, begegnet worden. Weiterhin sind Projekte realisiert worden, die sich der Bewusstseinsbildung von Schülerinnen, Schülern und Eltern in Schulen und der Jugendhilfe widmen und in der gesamten Förderregion einsetzbar sind. Vereinbarungen mit 2-3 Schulen der Region bildeten die Grundlage für eine kooperative Zusammenarbeit.
Im 2. Jahr kam dann eine weitere Teilregion (Lurup) hinzu, für die ein adäquates Angebot entwickelt worden ist. Der Schwerpunkt der Bewusstseinsbildung lag im 2. Jahr auf Lehrerinnen, Lehrern als auch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Jugendhilfe. Diese erhielten Schulungen und pädagogische Arbeitshilfen sowie Beratung. Neben der regelmäßigen Einbeziehung lokaler Akteure und der Stadtteilgremien, hat sich mittlerweile auch die wierderkehrende Unterrichtung der politischen Ausschüsse (Jugendhilfeausschuss und Ausschuss für Kultur und Bildung) über den Sachstand des LAP etabliert.
Im 3. Jahr wurde wiederum eine weitere Teilregion (Altona Altstadt) in den Blick genommen. Dadurch war eine Weiterentwicklung und Vertiefung der Arbeit der ersten beiden Jahre möglich. Aufgrund der sich überproportional stark entwickelnden Nachfrage werden mittlerweile Wartelisten in den Einzelprojekten geführt.
Die Art der Projekte unterscheidet sich durch an einen Standort gebundene Verankerung und ein mobiles Angebotsspektrum, dass im gesamten Fördergebiet in der Regel an Schulen einsetzbar ist.
Über ein gezielt eingesetztes Fundraising-Projekt wird ab diesem Förderjahr versucht, die weitere Umsetzung der Einzelprojekte auch über den Förderzeitraum hinaus zu gewährleisten.
Im 4. Förderjahr wird versucht, die Verstetigung der Einzelprojekte weiter voranzutreiben und eine finanzielle Absicherung durch die Landesbehörden zu erreichen. Bereits im 3. Förderjahr waren aufgrund der verstärkten Initiativen zu Fundraisung und Sponsoring erste Erfolge zu verzeichnen.
Insgesamt 12 Einzelprojekte werden im gesamten Fördergebiet umgesetzt. Außerdem ist in 2010 eine größere Abschlussveranstaltung geplant.
Zielgruppen:
Die Zielgruppen, die im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes erreicht werden sollen, sind Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund, ihre Eltern, ihre Lehrerinnen und Lehrer sowie Pädagoginnen und Pädagogen in den Einrichtungen des Fördergebietes sowie andere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Arbeitsbereichen der Jugendhilfe und des Sozialraummanagements wie beispielhaft benannt:
Quartiersentwicklung und Mitglieder aus der Sicherheitskonferenz in Altona, Vertreterinnen und Vertreter der AG § 78 SGB VIII- Migrantenselbstorganisationen und die gesamte Bewohnerschaft der Förderregion.
Zusammensetzung des Begleitausschusses:
Der Begleitausschuss setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der offenen Kinder- und Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit, des Fachamts für Jugend- und Familienhilfe, der kommunalen Koordinierungsstelle (Fachamt Sozialraummanagement), der lokalen Koordinierungsstelle und den in der Bezirksversammlung vertretenen Parteien (CDU, SPD, GAL, FDP, Linke), sowie einer Vertreterin des Hamburger Sportbundes, einem Vertreter des Hamburger Bündnisses gegen Rechts und sechs freien Trägern der Jugendhilfe.