Wiesbaden

Landeshauptstadt Wiesbaden

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
Gabi Reiter, Christoph Rath

Kontaktdaten:
Koordinierungsstelle "Vielfalt tut gut"
Bunsenstr. 6
65203 Wiesbaden-Biebrich
Tel: 0611-319175
Email:
www.wiesbaden.de www.vielfalt-tut-gut-in-biebrich.de
  Fördergebiet:
Wiesbaden-Biebrich
Größe: 5,846 qkm
Einwohnerzahl: 24.516
Förderzeitraum: 01/2007-12/2010

Kurzbeschreibung:

Leitziele:
Indem der Lokale Aktionsplan in Wiesbaden auf gegenseitige Toleranz und Wertschätzung setzt, werden durch Dialog und Kooperation mit den Bürgerinnen und Bürgern demokratische Lösungen im Bereich der Gestaltung von persönlichen und gemeinschaftlichen Verhältnissen im Stadtteil Biebrich geschaffen.

1. Bestehende und zu schaffende Netzwerke setzen sich aktiv und nachhaltig für die Themen Vielfalt, Toleranz, Integration und Demokratie ein.
2. Es werden weiterhin innovative Projekte entwickelt.
3. Die Projekte werden in Kooperation mit gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren sowie Bürgerinnen und Bürgern realisiert und gesteuert und auf die Übertragbarkeit für weitere Stadtteile hin überprüft.

Handlungskonzept:
Nach der Aktivierung existierender Netzwerke und Schaffung neuer Strukturen (z. B. Begleitausschuss, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren) zu unseren LAP-Leitzielen sowie der Implementierung des Titels "Vielfalt tut gut" in der Öffentlichkeit der Stadtgesellschaft in den ersten drei Förderjahren stehen nun für das vierte und letzte Jahr folgende Inhalte an:

1. Institutionalisierung des interkulturellen Dialogs
2. Schaffung eines Nachhaltigkeitskonzeptes und -prozesses
3. Akzenterweiterung der Projekte mit den eher unbequemen Begriffen wie Fremdenfeindlichkeit, Rechtsradikalismus und Antisemitismus
4. Realisation der aus der Studie zu den politischen Einstellungen in Biebrich entstandenen Aufträge

Diese Ziele sollen erreicht werden durch:
Die Aktivierung von Vereinen, Verbänden etc. aus dem Migrationsbereich zur Beteiligung an bestehenden und neuen Projekten (Kultur, Bildung etc.) sowie einer Öffnung klassisch deutscher Vereine für interkulturelle Themen (etwa bei Traditionsfesten).

Es wird eine Sicherung der durch den LAP neu entstandenen Arbeitsstrukturen (Begleitausschuss, Koordinierung im Stadtteil, Biebricher Kulturherbst...), Akquise von Mitteln zur Weiterarbeit und Schaffung inhaltlicher Fixpunkte (Kulturherbst "Vielfalt tut gut", Vielfalt-Preis, jährliche Sondersitzung des Ortsbeirates zur Integrationsarbeit u. ä.) angestrebt.

Angestrebt wird die Thematisierung von Fremdenfeindlichkeit, Rechtsradikalismus und Antisemitismus in Schulprojekten, aber auch in der breiten Öffentlichkeitsarbeit. Projektkriterien aus Strategieworkshops und Zukunftswerkstatt werden an neue Projekte angelegt (z. B. bekennende Öffentlichkeitsarbeit, Meinungsmacher erreichen, demokratiegefährdende Ereignisse thematisieren).

Ergebnisse der Studie werden im Begleitausschuss operationalisiert (unter Bezug auf die Siedlung Gräselberg).

Zielgruppen:
· Kinder und jüngere Jugendliche, um frühzeitig mit einer antirassistischen Arbeit zu beginnen.
· Migrantinnen und Migranten wie Deutsche, denn es ist notwendig alle hier lebenden Menschen im Rahmen der Integrationsbemühungen zu erreichen.
· Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Profis und ehrenamtlich Engagierte, Eltern
· Zusätzliche Fokussierung der Zielgruppe durch Studienergebnisse

Zusammensetzung des Begleitausschusses:
Der Begleitausschuss setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern des Kulturamtes, des Integrationsamtes, des Ausländerbeirates, des Amtes für Soziale Arbeit, der Ortsbeiratsfraktionen von CDU, SPD, die Grünen und FDP, der ArGe Biebricher Vereine und Verbände (Dachverband von über 110 lokalen Vereinen), der Evgl. Lukasgemeinde, des Nachbarschaftshauses Biebrich e. V. sowie einer Bürgerin.




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