Demmin

Landkreis Demmin

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
Rainer Plötz

Kontaktdaten:
Landkreis Demmin
Adolf-Pompe-Str. 12-15
17109 Demmin
Tel: 03998-434-361
Email:
www.landkreis-demmin.de www.landkreis-demmin.de/
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  Fördergebiet:
Landkreis Demmin
Größe: 1.922 qkm
Einwohnerzahl: 82.267
Förderzeitraum: 09/2007-12/2010

Kurzbeschreibung:

Leitziele:
1. Alle Menschen im Landkreis Demmin sind sensibilisiert und informiert über Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus und beteiligen sich aktiv und verantwortungsvoll für Demokratie und Toleranz in ihrem Umfeld.
2. Engagierte, Nachdenkende und Interessierte arbeiten vernetzt zusammen und tauschen sich aus mit dem Ziel, ein demokratisches Gemeinwesen zu fördern und nachhaltig zu professionalisieren. Dieses Netzwerk wird von Behörden, Ämtern und der Politik unterstützt.

Handlungskonzept:
Die Zielsetzungen und Aktivitäten im Rahmen des Lokalen Aktionsplans fließen in die Arbeit der kreislichen und kommunalen Präventionsräte ein. Damit wird unmittelbar die Möglichkeit geschaffen, mit der Bestätigung der einzelnen Projekte auf die Konzepte regionaler Entwicklung einzuwirken. Es wird ein Informations- und Kommunikationstransfer in die Gremien und Ressorts sicher gestellt und eine Wechselwirkung erzeugt. Relevante Gremien, z.B. der Kreistag, die Präventionsräte sowie Ausschüsse werden durch die jeweiligen Vertreterinnen und Vertreter des BgA und Ämternetzwerkes über die Implementation des LAP und den jeweiligen Stand informiert.

Um auch nach dem letzten Förderjahr die Bevölkerung im Landkreis Demmin weiter zu den Themen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Demokratie und Toleranz zu sensibilisieren, wird ein Fortbestand des Begleitausschusses angestrebt. Neue Wege und Möglichkeiten sollen erarbeitet werden, um die entwickelten Strategien für Demokratie, Toleranz und Vielfalt im Landkreis nachhaltig zu bewahren.
Mit einer intensiven Vernetzung der lokalen Akteure kann eine Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten durch die Bündelung der regionalen Aktivitäten und Kompetenzpotenziale erfolgen und somit eine nachhaltige Strategie zur Verankerung in der Kommune stattfinden.
Durch eine konstruktive Projektentwicklung und Vernetzung konnten interdisziplinäre fachliche Kompetenzen und Strukturwissen über die Region hinaus getragen werden. Die Festigun der Zusammenarbeit mit den Trägern und auch der Träger untereinander wird weiter angestrebt.
Durch den Aufbau eines Ressourcen-Pools besteht für alle am LAP beteiligten Projektträger die Möglichkeit, materielle und immaterielle Ressourcen auch nach Ablauf des Bundesprogramms auszutauschen.

Einzelne Projekte an Schulen zeigen, dass die Herangehensweise an die Problematik über die schulen ein sehr guter Weg ist, weil die Zielgruppen, insbesondere die Kinder und Jugendlichen, aber auch ihre Eltern, im Schulumfeld am besten "greifbar" sind. Interessierte Einzelprojektträger, die auch 2010 eine Förderung ihrer Projektideen beantragen, werden dahingehend beraten, Ideen zu entwickeln und Aussagen zu treffen, damit ihr Projekt auch nach Beendigung der Bundesförderung weitergeführt werden kann.

Zielgruppen:
1) Bürgerinnen und Bürger des Landkreises in ihrer Funktion als Wahlberechtigte, als "Mit-Bürgerinnen und -Bürger" (z. B. Zivilcourage) sowie als Eltern der Hauptzielgruppe
2) insbesondere Kinder, Jugendliche und Heranwachsende
3) (sozial-) pädagogische Fachkräfte (Schulen, Kitas, Sportgruppen, Freiwillige Feuerwehren, etc.) in ihrer Funktion als direkte Bezugspersonen zu Zielgruppe 2) sowie als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
4) Eltern
5) Jugendliche/ junge Erwachsene mit erhöhter Affinität zur rechtsextremen Szene
6) Migrantinnen und Migranten/ Asylbewerberinnen und -bewerber/ Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler
7) Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung

Entsprechend der aktualisierten Problemlage/ Schwerpunktsetzung für das 3. Förderjahr wird angestrebt, neben der Hauptzielgruppe 2 insbesondere die Zielgruppen 3, 4 und 5 mit entsprechenden Projektangeboten zu erreichen. Desweiteren wird durch die Weiterführung der "Querschnittziele" im Antrags- und Entscheidungsverfahren versucht, insbesondere Zielgruppen im "ländlichen Raum" sowie "schwer erreichbare Personen (-gruppen)" zu erreichen.

Zusammensetzung des Begleitausschusses:
Der BgA einschließlich der beratenden Mitglieder besteht derzeit aus 23 Personen. Die 11 weiblichen und 12 männlichen Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalverwaltung, Polizei, Kirche, des Regionalzentrums für demokratische Kultur, des Kreisschülerrates sowie von Verbänden und Vereinen.

Bei Neubestellungen wird angestrebt den Frauenanteil sowie den Anteil an Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft weiter zu erhöhen, da der BgA von der Integration und Impulsgebung beider Personengruppen profitieren und eine passgenauere/ bedarfsgerechtere LAP-Umsetzung gewährleisten kann.




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