Nordvorpommern

Landkreis Nordvorpommern

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
Dörte Heinrich

Kontaktdaten:
Landkreis Nordvorpommern
Bahnhofstr. 12/13
18507 Grimmen
Tel: 038326-59455
Email:
www.lk-nvp.de www.nvp-lap.de
  Fördergebiet:
Landkreis Nordvorpommern
Größe: 2.172 qkm
Einwohnerzahl: 111.697
Förderzeitraum: 01/2007-12/2010

Kurzbeschreibung:

Leitziele:
Im Landkreis Nordvorpommern (NVP) besteht ein stabiles Netzwerk an lokalen zivilgesellschaftlichen Akteuren, bestehende Strukturen werden weiter auf- bzw. ausgebaut, neue Partner sind gefunden und die Projekte sind im Landkreis nachhaltig integriert.

Handlungskonzept:
Mittlerziele sind die mittelfristige Stärkung des Bewusstseins von Kindern und Jugendlichen in Kitas, Schulen, offenen Einrichtungen der Jugendhilfe und Ausbau der Netzwerke, Erweiterung bestehender und Gewinnung neuer Partnerschaften, Ausbau, Erprobung und Festigung funktionierender Strukturen, Einbindung und Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und der Zivilgesellschaft in bestehende politische und gesellschaftliche Strukturen. Die Handlungsziele umfassen die soziale Integration junger Menschen, das interkulturelle Lernen in frühkindlichen, schulischen und beruflichen Kontexten, Demokratie- und Toleranzerziehung, die Bekämpfung rechtsextremer Bestrebungen sowie die kulturelle und geschichtliche Identitätsfindung.

Auf der Basis der Leit-, Mittler- und Handlungsziele wurde ein Handlungskonzept für den Landkreis Nordvorpommern entwickelt, das eine tragfähige Grundlage für das Tätigwerden aller Akteurinnen und Akteure im Landkreis bildet und eine Identifikation mit diesen ermöglicht. Für den Landkreis Nordvorpommern gibt es einen überregionalen Aktionsplan als zentrale Handlungsebene. Dieser bringt ein einheitliches Handeln aller Akteurinnen und Akteure in der Region zum Ausdruck. Hier sind die gemeinsamen Strategien und Ebenen des demokratischen Handelns festgelegt. Innerhalb des Landkreises gab es drei Schwerpunktregionen mit drei verschiedenen Problemlagen und Handlungsansätzen auf jeweils drei gleichen Handlungsebenen (Kita, Schule, Einrichtungen der Jugend- und Kulturarbeit). Die drei Regionen wurden durch regionale Arbeitsgruppen und Projektfachkräfte begleitet. Die AGs setzen sich aus Bürgerinnen und Bürgern, der Zivilgesellschaft, der Politik, der Wirtschaft, der Verwaltung und sozialen Trägern zusammen und setzen die gemeinsamen Ziele und Strategien des überregionalen Aktionsplanes für ihre spezifische Region um. Dabei wurde besonderen sozialen Benachteiligungen, insbesondere den geschlechtsspezifischen, Rechnung getragen. Die drei Schwerpunktregionen entwickelten ihre eigenen Konzepte und Projekte, die ihre Handlungsermächtigung in den Handlungsleitzielen des überregionalen Aktionsplanes wiederfanden. Im 4. Förderjahr des LAP NVP ist die Ausrichtung auf die drei Schwerpunktregionen aufgehoben worden.

Die Handlungsziele für das Jahr 2010 wurden auf der 3. Fachtagung am 22.10.2009 in Workshops mit den verschiedenen Akteuren überprüft, modifiziert und weiterentwickelt. Demnach werden im LAP NVP 2010 überwiegend strukturfördernde Projekte umgesetzt und ein wesentlicher Schwerpunkt auf die nachhaltige Implementierung der angeschobenen Prozesse und Projekte gelegt.

Der Lokale Aktionsplan Nordvorpommern wird durch den Begleitausschuss und die lokale Koordinierungsstelle in Zusammenarbeit mit der fachlichen Begleitung gesteuert.

Zielgruppen:
Die drei Handlungsebenen beschreiben die Zielgruppen, die über den Lokalen Aktionsplan erreicht werden sollen. Handlungsebenen sind Kitas, Schulen, soziale und kulturelle Einrichtungen im Landkreis, insbesondere in den Schwerpunktregionen. Auf der Grundlage der Handlungsziele sind die entsprechenden Projekte entwickelt worden und sollen entsprechend der in den Regionalzentren festgestellten Bedarfe mit nachfolgend genannten Zielgruppen lebenswelt- und alltagsbezogen erreicht werden. Zielgruppen in den Schwerpunktregionen sind entsprechend der aufgezeigten Handlungsziele und -konzepte:
· Mädchen und Jungen in Kitas und Horten, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Schülerinnen und Schüler in strukturschwachen Regionen
· Jugendliche aus "bildungsfernen" Milieus mit Affinität zu Fremdenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft
· Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Fachkräfte der sozialen Arbeit, interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Ehrenamt und lokalen Wirtschaftsunternehmen, lokale Akteursgruppen
· Migrantinnen und Migranten

Die Erreichung der Ziele erfolgt über die konkreten Handlungsziele und -konzepte. Innerhalb der Regionen wird die Differenzierung und Schwerpunktsetzung vorgenommen und festgelegt.

Zusammensetzung des Begleitausschusses:
Der Begleitausschuss setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern des Kreistages, der lokalen Koordinierungsstelle, der Kompetenzagentur NOA, der Polizei, des kommunalen Stadtparlamentes, des Weiteren aus interessierten Jugendlichen der Schwerpunktregionen sowie beteiligten Trägern aus den regionalen Arbeitsgruppen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern der Schwerpunktregionen sowie dem Fachbereichleiter für Soziales (in Vertretung des Landrates).




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