Lauenburg/Elbe und Lütau



Stadt Lauenburg/Elbe und Amt Lütau

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
Friederike Betge

Kontaktdaten:
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lauenburg
Amtsplatz 1
21481 Lauenburg/Elbe
Tel: 04153-5909104
Email:
www.lauenburg.de www.lauenburg.de/
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leben_und_wohnen/
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  Fördergebiet:
Stadt Lauenburg/Elbe und Amt Lütau
Größe: 90 qkm
Einwohnerzahl: 15.807
Förderzeitraum: 10/2007-12/2010

Kurzbeschreibung:

Leitziele:
1. Alle Menschen in Lauenburg und dem Amt Lütau respektieren und achten einander ungeachtet ihrer Nationalität, Herkunft, Religion, ihres Alters und Geschlechts.
2. Jeder Mensch in Lauenburg und dem Amt Lütau ist bereit, sich aktiv an demokratischen Gestaltungsprozessen zu beteiligen.
3. Jeder Mensch hat vor Ort die Möglichkeit sich entsprechend seinen Neigungen, Fähigkeiten und Bedürfnissen zu entfalten, ohne dabei die Rechte anderer einzuschränken.
4. Chancengleichheit für Menschen wird unabhängig von ihrer sozialen, nationalen und ethnischen Herkunft sowie ihres Geschlechts gewährleistet.

Handlungskonzept:
Im Zeitrahmen des Programms entsteht aus den lokalen Akteurinnen und Akteuren ein festes Bündnis, das sich regelmäßig trifft. Es wird eine gemeinsame Strategie entwickelt, die die Mitglieder des Ausschusses auch nach außen vertreten. Dieses Bündnis wird sich über die Projektlaufzeit hinweg festigen und auch nach Abschluss des Programms fortgeführt.

Zu Ziel 1: Es werden ausreichend Austauschmöglichkeiten geschaffen. Einerseits werden inhaltliche Angebote installiert, andererseits werden geeignete Räumlichkeiten und Plätze geschaffen, an denen ein Austausch stattfinden kann. Bei der Schaffung von geeigneten Treffpunkten wird die Bevölkerung aktiv eingebunden.
Es wird umfangreich über geschichtliche und etymologische Hintergründe informiert. Eine Zusammenarbeit mit den Schulen wird es ermöglichen, viele Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Es werden hierzu auch Orte außerhalb des Antragsgebietes aufgesucht. Geschichte soll erlebbar und begreifbar gemacht werden.

Zu Ziel 2: Demokratie wird für Jugendliche und junge Menschen durch konkrete Projekte "interessant" und "erfahrbar" gemacht. Es werden unterschiedliche Beteiligungsformen erprobt, die aktivieren und sich an unterschiedliche Zielgruppen richten.
Jugendlichen und jungen Menschen wird die Möglichkeit gegeben, sich darzustellen und mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Sie sollen die Gelegenheit haben, ihre Bedürfnisse zu artikulieren und Wünsche in die Projekte einfließen zu lassen.

Zu Ziel 3: Es werden attraktivere Treffpunkte für Jugendliche und junge Menschen geschaffen. Jugendliche sollen diese Orte gerne nutzen und sich dort entfalten können. Wichtig ist eine starke Einbindung der Jugendlichen in die Gestaltung der Projekte. Durch eine gute Anleitung und Qualifikation sollen die jugendlichen Akteurinnen und Akteure in die Lage versetzt werden, diese Orte weitgehend eigenständig zu verwalten. Es werden zielgruppenorientierte Projekte installiert, die eine Einbeziehung möglichst aller Jungendlichen erreicht.

Zu Ziel 4: Benachteiligte Kinder, Jugendliche und junge Menschen mit Migrationshintergrund oder aus sozial schwachen Familien werden unterstützt. Es werden gezielte Hilfs- und Beratungsangebote an Kindergärten und Schulen und im Ort angesiedelt. Es werden sowohl Komm- wie auch aufsuchende Strukturen geschaffen. Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen betätigen sich hierbei als Multiplikatoren und werden entsprechend qualifiziert.

Zielgruppen:
· Eltern von benachteiligten Kindern und Jugendlichen erhalten Unterstützung und Beratungsangebote (wie z. B. Elternschule und Elterncafé).
· Junge Mütter/ Alleinerziehende erhalten niedrigschwellige Angebote, die qualifizierend wirken und ihnen sowie ihren Kindern eine Teilnahme an Gemeinschaften ermöglichen.
· Professionelle Helferinnen, Helfer und Fachleute wie z. B. Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagoginnen und -pädagogen werden qualifiziert für einen offenen Umgang mit Migrantinnen und Migranten (Eltern, Schülerinnen und Schüler, Kinder) sowie in der Methode Gender Mainstreaming. Trainingsleiterinnen und -leiter von Sportvereinen werden qualifiziert und professionell unterstützt im Umgang mit schwierigen Jugendlichen.
· Jugendliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren werden qualifiziert als Jugendgruppenleiterinnen und -leiter sowie als Konfliktschlichterinnen und -schlichter.
· Mädchen und junge Frauen erhalten geschlechtsspezifische Angebote (z. B. Abenteuer erleben).
· Jungen und junge Männer erhalten geschlechtsspezifische Angebote (z. B. Deeskalationstraining).
· Ältere Frauen und Männer sollen beim Abbau von Vorurteilen unterstützt werden.

Zusammensetzung des Begleitausschusses:
Der Begleitausschuss setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der Amtsleitung Ordnung und Kultur, des Ortsjugendringes, der Polizei, der Parteien, des Lauenburger Sportvereins, des FC Lauenburg, des türkischen Kulturvereins, der islamisch-türkischen Gemeinde, der AWO, des DLRG, des Quartiersmanagements und der katholischen Jugend. Des Weiteren wirken auch der Gemeindebürgermeister, die Leiterin JuZ, Erzieherinnen und Erzieher, die Alkohol- und Drogenberatung, die Jugendgruppenleiterinnen und -leiter, die Erziehungsberaterin, Lehrerinnen und Lehrer, eine Ergotherapeutin, ein Ev.-luth. Pastor, ein Sozialpädagoge, ein Streetworker, eine Kitaleiterin, die Leitung des Nachbarschaftstreffs und der Stadtjugendpfleger im Begleitausschuss mit.