Zentrale Koordinierungsstelle

Zentrale Koordinierungsstelle für Ausländerarbeit im Paritätischen Gesamtverband

Die Zentrale Koordinierungsstelle bildet den Knotenpunkt für rund 100 Migrantenselbstorganisationen, die im Paritätischen Wohlfahrtsverband Mitglied sind. Um einen noch größeren Wirkungsgrad für seine Mitgliedsorganisationen zu erreichen, hat der Paritätische als Beitrag zum Nationalen Integrationsplan im Rahmen einer Selbstverpflichtung die Gründung eines Forums der MigrantInnen (FdM) initiiert, das am 4. Mai 2007 in Berlin gegründet wurde.
Die Vielfalt der Aktivitäten und Angebote ergibt sich aus der Eigenständigkeit der Mitglieder, der Verpflichtung zu gegenseitiger Rücksichtnahme, Förderung und Ergänzung. Nach diesem Ansatz behält jede Mitgliedsorganisation die Freiheit, ihre individuellen Konzepte unter eigenem Namen zu verwirklichen und garantiert so ein plurales Angebot der Hilfen und Dienste. Ein wesentliches Merkmal der Migrationsarbeit im Paritätischen ist, dass sie von Mitgliedsorganisationen gestaltet wird, in denen die verschiedenen Gruppen von Migrantinnen und Migranten im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe in deutsch-ausländischen Initiativen oder Migrantenselbstorganisationen eigenverantwortlich tätig sind. Die Arbeit wird getragen von den Prinzipien der Toleranz, Offenheit und Vielfalt.

Die ca. 100 Migrantenselbstorganisationen des FdM sind in 11 Bundesländern tätig. Somit erreicht das Forum bundesweite Bedeutung, der räumliche Wirkungsbereich ist ebenfalls bundesweit.

Die Zentrale Koordinierungsstelle für Ausländerarbeit im Paritätischen Gesamtverband wird geleitet von José Povedano Sánchez.

zurück




Webbug